schlimmer geht immer

komm, lass uns eine bank überfallen

morgens um neun in münchen. ich schlappe in die redaktions-küche und braue einen tee. rechner hochfahren, klatschseiten scannen. hä, die beiden kenn ich doch. dick und fett schlägt mir die headline entgegen „sie waren jung und brauchten das geld“. ich verschlucke ich mich am tee. augenreiben. meine kolleginnen von nebenan? ich wetze zwei büros weiter und wirklich – die beiden sind nicht da. ein kurzer blick in den kalender verrät mir, dass es nicht zufällig der 1. april ist. derweil ist kollegin nummer 3 eingetroffen und steckt irritiert den kopf ins büro „x und y sind nicht da. ob wieder die magen-sarm-seuche ausgebrochen ist?“. ich schaue sie an und quieke: „nee, die haben ne bank überfallen, 4 mille eingesackt und sich aus dem staub gemacht. verfolgungsjagd inklusive. jetzt hocken sie inner zelle.“ kollegin 3 bekommt ganz große pupillen, bevor sie grinst und erwidert: „klar, und ich bin die königin von saba…“ konsterniert drehe ich den monitor in ihre richtung, damit sie das foto der mädels mit der schwarzverbalkten augenpartie sehen kann. sie schluckt und dann…

…klingelt der wecker…

3 comments for “komm, lass uns eine bank überfallen

  1. 13. September 2012 at 9:33

    Dieser Post…

    hat mir großen Spaß gemacht. =)

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